Mit dem mobilen Berufsberatungs- und Berufscoachingprojekt work for you werden Jugendliche ohne Ausbildung beiderlei Geschlechts zwischen 14 und 18 Jahren im Stadtgebiet Kölns über die mobilen und sportpädagogischen Angebote von köln kickt und Netzwerkpartnern wie Körbe für Köln, Schulen und Jugendeinrichtungen direkt angesprochen.
Hier bietet insbesondere der Sport als gemeinsamer Interessensschwerpunkt eine große Hilfe zum Einstieg in den Dialog mit den Jugendlichen. Ausgangspunkt ist das intensive und verlässliche Beziehungsgeflecht und die Bindung zu den Profis am Platz, welches durch die offene Arbeit aufgebaut ist und "bedient" wird.
Ziel des Projektes work for you ist es, desinteressierten und (noch) orientierungslosen Jugendlichen in ausbildungs- und berufsrelevanten Fragen informierend, beratend und letztendlich motivierend zur Seite zu stehen, um dieser Zielgruppe neue Perspektiven im Hinblick auf den Arbeitsmarkt zu eröffnen.
Interessierten Jugendlichen wird über die allgemein informierenden und beratenden Gespräche und Veranstaltungen hinaus die Möglichkeit gegeben, in das individuelle "Förder- und Coachingprogramm" von work for you aufgenommen zu werden. Für jeden Teilnehmer dieses Programms werden individuelle Maßnahmen mit dem vordringlichen Ziel der Intergration in den ersten Arbeitsmarkt bzw. in Maßnahmen des zweiten Arbeitsmarktes oder geeignete existenzsichernde Beschäftigungsverhältnisse eingeleitet.
Die Jugendlichen werden in ihrem eigenen Sozialraum aufgesucht. Eine weitere Möglichkeit der Förderung besteht durch die Einbindung der Jugendlichen in die Arbeitsprozesse von köln kickt - sie unterstützen die Arbeit in der Turnierorganisation, helfen im Büro und erfahren so Arbeitskultur live in Zusammenhängen, die sie wirklich interessieren. Ein besonderes Moment praktische Kompetenz unter Anleitung zu trainieren bieten die köln kickt - Gesundheitsmobile. Diese zwei umgebauten Piaggio-Dreiräder bringen Obst und Wasser zu den Bolzplätzen.
Diese Gesundheitsmobile dienen der konkreten Ernährungsberatung.Jugendliche sind hier mit verantwortlich in die Organisation eingebunden und machen perspektivisch als Jugendfirma aus den Gesundheitsmobilen den Infopoint und Mittelpunkt der mobilen Aktivitäten auf den Bolzplätzen und Schulhöfen Kölns.
Zentrales Moment ist der Aufbau eines umfangreichen Netzwerkes, in dem sich Jugendliche die erforderlichen berufsbezogenen Kompetenzen aneignen bzw. Defizite abbauen.